Warum immer die Starken irgendwann am meisten zusammenbrechen
- Sophie Lauenroth
- 10. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit

Ich war immer die...
...die alles im Griff hatte.
....die nicht einfach weinen konnte, wenn ihr alles zu viel wurde, sondern die sich zusammengerissen hat, um für andere da zu sein.
....die dachte: Wenn ich stark bin, dann bleibt alles stabil.
Und genau deshalb sehe ich heute so viele Menschen – vielleicht auch dich – die alles geben, funktionieren, Verantwortung tragen, helfen, sich kümmern … und die trotzdem irgendwann an einen Punkt kommen, an dem sie einfach nicht mehr können.
Das Problem ist: Wir reden viel zu selten darüber, dass Stärke manchmal auch eine Art Selbstschutz ist. Viele, die stark wirken, haben irgendwann in ihrem Leben gelernt, dass sie niemand auffängt, wenn sie loslassen. Dass sie die Kontrolle behalten müssen, um nicht zu fallen. Und das funktioniert auch – für eine Weile. Man funktioniert, arbeitet, organisiert, trägt, lächelt. Aber innerlich spannt sich etwas immer weiter an, wie ein Gummiband, das irgendwann reißt.
Ich erinnere mich noch genau an die Zeit nach der Geburt meiner Zwillinge. Ich war ständig müde, aber mein Kopf sagte: „Du musst weitermachen, das schaffen andere doch auch.“ Ich hab gekocht, Mails beantwortet, gearbeitet, mich um drei Kinder gekümmert – und ignoriert, dass mein Körper längst Signale gesendet hat, die ich einfach nicht hören wollte. Erst kam die Erschöpfung, dann die Schmerzen, und irgendwann saß ich da und dachte: Ich kann einfach nicht mehr. Das war kein Schwächeanfall. Das war mein Körper, der mir gesagt hat: Jetzt ist Schluss. Du kannst nicht gleichzeitig auf Gas und Bremse stehen. Und so sehr es mir damals Angst gemacht hat, genau dieser Moment war der Anfang von etwas Neuem.
Ich glaube, viele, die „die Starken“ sind, verstehen ihre Erschöpfung als Versagen. Dabei ist sie oft ein Zeichen dafür, dass man zu lange zu viel getragen hat. Man hat gelernt, die eigenen Bedürfnisse hintanzustellen, die eigenen Gefühle zu verdrängen, weil man Angst hat, dass sie einen überrollen. Aber Gefühle verschwinden nicht, nur weil man sie ignoriert. Sie sammeln sich. Und irgendwann sucht sich der Körper einen Weg, sie auszudrücken – durch Schlaflosigkeit, Gereiztheit, körperliche Beschwerden oder diese diffuse innere Leere, die sich so anfühlt, als wäre man gar nicht mehr richtig da.
Wenn du das kennst, dann hier ein paar Dinge, die dir helfen können, bevor du völlig erschöpft bist:
Erstens: Fang an, ehrlich hinzuspüren, bevor dein Körper dich dazu zwingt. Wenn du merkst, dass du müde bist, gereizt, unkonzentriert – das sind keine Schwächen, sondern Hinweise. Mach dir bewusst: Dein Nervensystem braucht Pausen, genauso wie dein Körper.
Zweitens: Erlaube dir, nicht perfekt zu sein. Stärke bedeutet nicht, immer alles im Griff zu haben. Stärke bedeutet, deine Grenzen zu kennen und sie ernst zu nehmen. Wenn du also merkst, dass du innerlich dicht machst, statt zu fühlen, dann versuch nicht, dich zusammenzureißen – versuch, dich zu verstehen.
Und drittens: Such dir kleine Momente, in denen du dich wieder spürst. Das kann ein kurzer Spaziergang sein, ein paar tiefe Atemzüge am offenen Fenster oder ein Moment, in dem du einfach mal aufhörst, etwas leisten zu müssen. Es geht nicht darum, dein Leben komplett zu verändern, sondern darum, dich wieder in deinem Leben wahrzunehmen.

Genau hier setzt meine 21 Tage Reise an. Ich hab diesen Kurs entwickelt, weil so viele Menschen – und ich selbst früher auch – gar nicht wissen, wie man eigentlich mit Gefühlen umgeht, ohne von ihnen überrollt zu werden oder sie sofort wegzudrücken.
In der 21 Tage Reise begleite ich dich Tag für Tag durch kleine, machbare Schritte, um wieder Zugang zu deinem Inneren zu finden – mit Videos, Audioübungen und sanften Impulsen, die du in deinem Tempo umsetzen kannst. Du lernst, dich selbst zu beruhigen, wenn es dir zu viel wird, und verstehst, was dein Körper und deine Psyche dir wirklich sagen wollen.
Hier kannst du deine Reise mit mir zusammen gehen.
Ich wünsche mir, dass wir endlich aufhören, Stärke mit „alles aushalten“ zu verwechseln. Denn das ist keine Stärke, das ist Selbstvergessenheit. Wirkliche Stärke bedeutet, ehrlich zu sich zu sein. Zu sagen: Ich bin müde. Ich brauche Hilfe. Ich darf mich ausruhen. Das ist nicht Schwäche – das ist Mut.
Und wenn du gerade an dem Punkt bist, an dem du spürst, dass du einfach nicht mehr so weitermachen kannst wie bisher, dann ist das kein Zeichen, dass du gescheitert bist. Es ist ein Zeichen, dass du bereit bist, etwas zu verändern. Vielleicht ist das dein Moment, in dem du nicht zusammenbrichst, sondern anfängst, dich wirklich zu halten.
Wenn du magst, begleite ich dich genau dabei in meiner 21 Tage Reise – Emotionale Krisen meistern. Dort lernst du Schritt für Schritt, wie du mit deinen Gefühlen umgehen kannst, ohne sie wegzuschieben oder dich darin zu verlieren. Du kannst direkt nach dem Kauf starten, in deinem eigenen Tempo gehen, und der Zugriff bleibt dir lebenslang.👉 psychologinsophie.com/21-tage-minikurs






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